Philosophisch-historische Fakultät

Evaluation der Lehre

Weitere Evaluationen

Die Selbstevaluation des Walter Benjamin Kolleg (WBKolleg) wurde von September 2017 bis Juni 2018 im Rahmen des Leistungsauftrags 2015-2018 der Universitätsleitung durchgeführt. Im Zentrum standen die Aspekte Profil, Ressourcen, Lehre, Forschung, Support und Administration. Im Februar 2018 wurden Master-Studierende und Doktorierende befragt. Der Mittelbau wurde bei der mithilfe von SWOT-Analysen erstellten Auswertung der Befragung einbezogen. Die Einheiten des WBKolleg reichten im April 2018 Berichte zu den oben aufgezählten fünf Aspekten ein. Diese Berichte wurden systematisch untersucht und an einem Roundtable hinsichtlich des Leistungsauftrags 2015 und der Entwicklungsperspektiven für die kommenden vier Jahre diskutiert. Die folgende Zusammenstellung enthält eine Auswahl der im Schlussbericht der Selbstevaluation festgehaltenen Erkenntnisse.

Das WBKolleg ist ein Forschungsverbund zur Förderung der interdisziplinären, interfakultären und interuniversitären Forschung und Lehre in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Es umfasst die beiden Forschungszentren Center for Global Studies (CGS) und Center for the Study of Language and Society (CSLS), das Interdisziplinäre Forschungs- und Nachwuchsnetzwerk (IFN) mit der Graduate School of the Humanities (GSH), die Digital Humanities, das Forschungsforum mit den Forschungsplattformen, die Distinguished Lectures Series (DLS) sowie die Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur. Es werden ein Bachelorstudienprogramm (Osteuropa-Studien mit Fribourg), sieben Masterstudienprogramme (Editionsphilologie, Lateinamerikastudien, Osteuropa-Studien, Religion in globaler Gegenwart, World Arts and Music, World Literature, Soziolinguistik) und drei Doktoratsprogramme (Global Studies, Interdisciplinary Cultural Studies, Studies in Language and Society) angeboten.

Im Leistungsauftrag 2015-2018 wurden drei inhaltliche Themenschwerpunkte der Forschungszentren festgelegt:

  • «Interkulturelles Wissen» in historischer und transkultureller Perspektive, mit den zwei Fokussierungen Globalisierungsstudien sowie materielle und symbolische Zeichensysteme und kulturelle Ausdrucksformen in interkultureller oder kulturübergreifender Perspektive; kritische und interkulturelle Theorien
  • «Interkulturelles Wissen» in sozialer und linguistischer Perspektive
  • «Nachhaltigkeit»

Die fünf Forschungsplattformen, die durch «bottom up»-Prozesse erfolgreich die Entwicklung neuer Forschungsfelder hinsichtlich der Entstehung grösserer Forschungsprojekte fördern, arbeiten ebenfalls zu diesen drei Themenschwerpunkten: Das Forschungsforum "Migration: Kompetenzen bündeln – Impulse setzen – Grundlagen schaffen", eingerichtet 2016, trägt insbesondere zu dem an erster Stelle aufgelisteten Forschungsschwerpunkt bei. Die übrigen Forschungsforen zu Antikenrezeption ("Der lateinische Flavius Josephus in seiner christlichen und jüdischen Rezeption" seit 2016), Diversität an Hochschulen ("Visualizing 'Diversity' in Higher Education: Looking Beyond the Image" seit 2017), Auto-Bio-Grafie ("Auto-Bio-Grafie – Historiografische Perspektiven auf Selbstzeugnisse in den Künsten" seit 2017) und dem Verhältnis von Original und Kopie ("Original – Kopie: Techniken und Ästhetiken der Reproduzierbarkeit" seit 2016) bewegen sich im Feld des an zweiter Stelle genannten Schwerpunkts. Aktivitäten in Forschung und Lehre zum Themenschwerpunkt “Nachhaltigkeit” wurden im Rahmen einer Assistenzprofessur für Digital Humanities (zur Zeit noch vakant) und mit dem MA-Studienprogramm Editionsphilologie abgedeckt. Zusätzlich tragen Arbeiten des Center for the Study of Language and Society zu diesem Bereich bei. Der Bericht macht deutlich, wie die gesetzten Themenschwerpunkte zu sehr erfolgreichen Ergebnissen geführt haben und zählt auf, in welcher Form sich diese geäussert haben (Konferenzen, Workshops, Publikationen, Initiativen, Organisation von Seminaren etc., öffentliche Veranstaltungen, Medienberichte u.a.).

Im Herbstsemester 2018 wird das WBKolleg sein ergänzend zum QSE-Reglement der Fakultät erstelltes Qualitätssicherungs- und Qualitätsentwicklungs-Papier verabschieden. Das Reglement der Fakultät geht nicht auf die besondere fächerübergreifende Organisationsweise des WBKolleg ein, weshalb ein ergänzendes Reglement nötig wurde. Die bereits etablierten Lehrveranstaltungsevaluationen ermöglichten eine Sicherstellung der Standards. Die für die Selbstevaluation durchgeführten Studierendenbefragungen haben eine grosse Zufriedenheit mit dem Lehrangebot zutage gebracht. Die Studierendenzahlen bestätigen die erfreulichen Resultate der Befragung – die Zahlen sind stabil geblieben oder leicht gestiegen. Die Studienprogramme sind gut etabliert, die Umfrage zeigt, dass Studierende mit Inhalten, Organisation und Betreuung in der Lehre zufrieden bis sehr zufrieden sind. Insbesondere die Interdisziplinarität, der wissenschaftliche Austausch und die Arbeitsbedingungen wurden lobend hervorgehoben. Vereinzelt wurden Schwachpunkte ermittelt, so besteht beispielsweise der Wunsch nach besserem Feedback zu den Leistungskontrollen oder nach einem stärker interdisziplinär ausgerichteten Lehrangebot in der Editionsphilologie. Künftig sollen zur Definition qualitätssichernder Massnahmen die Abbruchquote und Studiendauer als Indikatoren erhoben werden. Die MA-Studienprogramme World Literature, Lateinamerikastudien und Soziolinguistik ziehen vor allem Studierende mit ausserkantonalem oder ausländischem Studienzugangsausweis an. BA-Abgänger der Osteuropa-Studien immatrikulieren sich in der Regel nicht konsekutiv für einen MA-Studiengang, dennoch ist das MA-Programm aufgrund ausserkantonaler und ausländischer ZuzügerInnen sehr erfolgreich. Sowohl das BA- als auch das MA-Studienprogramm Osteuropa-Studien verzeichnen hohe und steigende Studierendenzahlen. In den nächsten Jahren will das WBKolleg das MA-Studienprogramm World Literature revidieren, den Studienplan des MA-Soziolinguistik überarbeiten und das Lehrangebot des Doktoratsprogramms Global Studies ausweiten.

Auch für seine Doktoratsprogramme zieht das WBKolleg eine sehr positive Bilanz. Aktuell sind 80 Doktorierende eingeschrieben, seit 2015 sind 20 Abschlüsse der GSH erfolgt. Im innerfakultären Vergleich haben Doktorierende am WBKolleg eine kurze Promotionsdauer und geringe Abbruchquoten. Die drei angebotenen Doktoratsprogramme sind seit 2015 in der GSH gebündelt, welche Austausch und (inter-)nationale Vernetzung fördert sowie administrative und finanzielle Unterstützung und weitere hilfreiche Angebote wie Soft Skills-Kurse anbietet. Die Bündelung wird rückblickend als aufwändig, aber gelungen bewertet. Insbesondere konnten dadurch Kooperationen intensiviert werden. Im Herbst 2019 soll die Graduate School of the Arts (GSA) als viertes Doktoratsprogramm ins WBKolleg eingegliedert werden.

Das für Postdocs eingerichtete Fellowship-Programm IFN (Interdisziplinäres Forschungs- und Nachwuchstnetzwerk) stellt im Bereich der Nachwuchsförderung ein wegweisendes Alleinstellungsmerkmal des WBKolleg dar. Durch dieses Programm können internationale Talente nach Bern geholt werden. Mit der Errichtung des Programms reagiert die Fakultät auf das steigende Bedürfnis nach Unterstützung des Nachwuchses in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften auf Postdoc-Ebene. Während des sechsmonatigen Aufenthalts am IFN arbeiten die Postdocs gezielt an ihrer Karriere im internationalen akademischen Umfeld, indem sie Projektanträge erarbeiten und einreichen. Somit tragen sie zur Bereicherung der inter- und transdisziplinären Forschung an der Fakultät, zur Anbindung von Drittmittel-Projekten an die Fakultät sowie zur Vernetzung in der Fakultät bei. Das IFN generiert dreimal so viele Drittmittel, wie kantonale Mittel eingesetzt werden. Die Weiterführung dieses erfolgreichen Formats – zunächst mit dem Ziel, mindestens zwei sechsmonatige Junior Fellowships pro Jahr zu erreichen –wird eine der zentralen Aufgaben des WBKollegs in den nächsten vier Jahren sein.

Für die nächste Planungsperiode soll die aktive Beteiligung an der Forschung des WBKollegs auf möglichst alle Institute der Fakultät ausgeweitet werden. Zu klären sind dabei Anteile an der Lehre in den Centers und die Abgrenzung administrativer Aufgaben. Das Center for Cultural Studies und das Center for Global Studies wurden zum jetzigen CGS zusammengelegt. Für das neue CGS wurden Themenschwerpunkte innerhalb der genannten Teilstrategien «Interkulturelles Wissen» und «Nachhaltigkeit» ausgearbeitet. Für das CGS müsse in der kommenden Zeit das wissenschaftliche Profil geschärft und die internationale Sichtbarkeit erhöht werden. Dadurch könne die Attraktivität gesteigert werden, was wiederum die Vermehrung der Kooperationen und Assoziationen begünstige. Veranstaltungen wie Workshops, Summer Schools und Konferenzen sollen die geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Reflexion über Global Studies fördern. Hier hat die Evaluation eine Schwachstelle offenbart. Die Personalstruktur des Center for the Study of Language and Society soll den Bedürfnissen der Masterstudierenden und Doktorierenden in der Forschungsausbildung und innovativen Forschung Rechnung tragen, gleichzeitig in der Fakultät bestehende Forschungssschwerpunkte ergänzen, die Zusammenarbeit über das Center hinweg verstärken sowie die in den Digital Humanities vorhandenen Bedürfnisse aufnehmen. Allgemein arbeitet das WBKolleg in der nächsten Periode auf eine weitere Steigerung der öffentlichen Visibilität seiner vielfältigen Aktivitäten hin.

Das QSE-Team der Phil.-hist. Fakultät führte 2011 und 2012 zwei Befragungen unter den Studierenden der Fakultät durch. Der Fokus lag dabei auf dem Übertritt vom Bachelor- zum Masterstudium. Anlass zu den Umfragen gaben zwei Untersuchungen des Bundesamtes für Statistik (BFS), die den Anschein erwecken konnten, als ob für Bachelorstudierende der Phil.-hist. Fakultät in Bern ein weiteres Studium vergleichsweise wenig attraktiv sei. Die Umfragen der Fakultät konnten diesen Verdacht nicht erhärten.

Die Nachfolgeuntersuchung analysiert und kontextualisiert die damals vorliegenden Daten nochmal gründlich. Sie verfolgt dann auch, wie sich das Übertrittsverhalten inzwischen entwickelt hat. Dabei hat es keine signifikanten Veränderungen gegeben. Weiterhin wird untersucht, inwiefern mittlerweile Verbesserungen umgesetzt wurden, die damals erwogen wurden. Details sind dem Bericht zu entnehmen, der unten verlinkt ist.

Im Frühjahressemester 2016 wurden alle Tutorate evaluiert, die aus Fakultätsmitteln finanziert werden. Ziel dieser Evaluation war die Bewertung der Institution Tutorat, wie sie sich seit etwa 10 Jahren an der Phil.-hist. Fakultät etabliert hat. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden die Studierenden, die an Tutorien teilnahmen, die Tutorinnen und Tutoren sowie die Dozierenden der Hauptveranstaltungen befragt. Von den Studierenden wurden insgesamt 722 Fragebogen retourniert, 64 von TutorInnen und 62 von Dozierenden.

Die Ergebnisse der Studierendenbefragung wurden einerseits den betroffenen Lehrenden (TutorInnen und Dozierende) zugänglich gemacht. Andererseits wurden alle Befragungsresultate gesammelt und fächerspezifisch sowie für die ganze Fakultät ausgewertet. Die Auswertung nach Fach wurde in anonymisierter Form der Geschäftsleitung und der oder dem Q-Verantwortlichen des jeweiligen Instituts geschickt. Die Zusammenfassung einiger Ergebnisse für die gesamte Fakultät ist im Anschluss an diesen Text als Datei verfügbar.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Institution Tutorat als solche als auch die konkrete Durchführung der Tutorien sehr positiv bewertet werden. Die Evaluation hat insgesamt hervorragende Resultate erzielt. Hervorzuheben sind insbesondere:

  • Die Tutorien leisten – auf durchaus unterschiedliche und fachspezifische Art und Weise – einen wichtigen Beitrag für hochqualitative Lehre an der Fakultät, indem sie Lehrveranstaltungen vertiefend begleiten.
  • Die Tutorien bieten fortgeschritteneren Studierenden die interessante Perspektive, recht eigenständig zu lehren und damit zusätzliche Kompetenzen zu erwerben, die insbesondere für eine akademische Karriere sehr wichtig sind.

Die Tutorienevaluation zeigt auch Verbesserungsmöglichkeiten auf – teilweise für einzelne Tutorien, teilweise aber auch für die Organisation der Tutorate. Das fakultäre Q-Gremium hat daher einige Massnahmen beschlossen. Dazu gehört ein Papier mit Best-practice-Empfehlungen zu den Tutorien. Ebenfalls wurde der vom Dekanat verschickte Beschrieb der Tutorien überarbeitet. Die Punkteplanung der Tutorien soll neu jährlich und nicht mehr halbjährlich erfolgen und somit bessere Planungssicherheit und längerfristige Vorbereitung ermöglichen. Ebenfalls wird künftig ein Fragebogen zur Evaluation von Tutorien angeboten.

Fortbildungsangebot für Tutorinnen und Tutoren

Die Tutorienevaluation hat gezeigt, dass viele Tutorinnen und Tutoren insbesondere das Einüben und Anwenden didaktischer Kompetenzen an Ihrer Arbeit schätzen. Ebenfalls hat die Evaluation gezeigt, dass viele Tutoren und Tutorinnen ihre didaktischen Fähigkeiten verbessern möchten. In diesem Zusammenhang war auch ein Fortbildungsangebot angeregt worden. Seit dem Herbstsemester 2017 bietet die Phil.-hist. Fakultät in Kooperation mit der Hochschuldidaktik jedes Semester zwei Schulungstermine für Tutorinnen und Tutoren an. Dieser Workshop behandelt Herausforderungen in Tutorien und bietet Gelegenheiten zum gemeinsamen Austausch. Die Teilnahme am Workshop ist freiwillig und kostenlos.

Die Universität Bern untersuchte im Dezember 2014 die Passung zwischen Gymna­sium und Universität. Die Umfrage erfolgte vor den ersten Prüfungen, zweieinhalb Monate nach Studienbeginn - die Resultate wurden also nicht durch Prüfungsergebnisse beeinflusst. 1500 von 2400 Erstsemestrigen aus allen acht Fakultäten der Universität Bern nahmen teil (62,5%). Die Phil.-hist. Fakultät befragte 323 von 688 Erstsemestern, von denen 237 einen vollständig ausgefüllten Fragebogen einreichten. Untersuchungsleiter Prof. Dr. Stefan C. Wolter ist Direktor der Schweizerischen Koordinations­stelle für Bildungsforschung (SKBF) und Titularprofessor für Bildungs­ökonomie an der Universität Bern. In einem Interview im April 2015 (Amtliches Schulblatt des Kantons Bern, Education 2.15, S. 43f.) zog er ein Fazit.

Im Herbstsemester 2013 evaluierten eine fakultäre Kommission und externe Experten die Graduate School of the Arts (GSA) und den damit zusammenhängenden Master Research on the Arts. Die Kommission stützte ihre Beurteilung u.a auf die vom Leiter der GSA und der Leiterin des Masterprogramms verfassten Selbstbeurteilungsbericht sowie auf Gespräche mit Doktorierenden, Studierenden und Absolventen. Die Kommission beurteilte beide Programme positiv. Die Fakultät genehmigte die Empfehlungen der Kommission im Dezember 2013.

Im Frühjahrssemester 2013 evaluierte die Fakultät im Auftrag der Universitätsleitung ihre Forschungszentren: das Center for Global Studies (CGS), das Center for Cultural Studies (CCS; wurde 2015 aufgelöst) und das Center for the Study of Language and Society (CSLS).  Die Fakultät hatte die Zentren 2008 eingerichtet und damit transversalen Strukturen in Lehre und Forschung geschaffen. Seither widmeten sich die Zentren Forschungsthemen in den Schwerpunkten Globalisierung, Kulturwissenschaften und Sprache und Gesellschaft. Es wurden acht interdisziplinäre Masterprogramme und zwei thematische Doktoratsprogramme eingerichtet.

Die Evaluationskommission setzte sich zusammen aus Mitgliedern der Fakultät, den Direktor/innen der Forschungszentren sowie Vertreter/innen der Stände. Die Bewertung basierte auf den von den Centerdirektor/innen vorgelegten Selbstbeurteilungsberichten, Befragungen von Studierenden und Mitarbeitenden der Zentren sowie Diskussionen in verschiedenen Gremien der Fakultät.

Die Leistungen der Forschungszentren wurden als gut und wichtig bewertet. Die neuen Themenschwerpunkte in Lehre und Forschung trugen zur Stärkung und Profilierung der Fakultät bei; ausserdem warben die Zentren in den ersten vier Jahren Drittmittel in erheblichem Umfang ein. Die thematischen Doktoratsprogramme stärkten das Forschungsprofil der Fakultät. Die von den Zentren organisierten interdisziplinären Foren und Programme veränderten die Fakultätskultur durch ihre vernetzende Wirkung positiv. Die Zentren sollen sich als Plattform für Forschung auch in den nächsten Jahren weiterentwickeln. Die Studienprogramme erfuhren in den letzten Jahren regen Zulauf. Die Koordination der Lehre stellte aufgrund der Teilnahme verschiedener Institute zu Beginn eine Herausforderung dar, hier hat sich mittlerweile Routine entwickelt.

Als Folge der Evaluation der Forschungszentren 2013 gründete die Fakultät im Mai 2015 das Walter Benjamin Kolleg (WBKolleg). Das Kolleg beherbergt unter anderem inter- und transdisziplinäre Forschungsprojekte. Das Kolleg besteht aus den Forschungszentren für Global Studies und Language and Society. Das Forschungsforum fördert den inter- und transdisziplinären Ideenaustausch. Das Interdisziplinäre Forschungs- und Nachwuchsnetzwerk (IFN) fördert vor allem den akademischen Nachwuchsförderung und ist für die Lehre an der Graduate School of the Humanities (GSH) verantwortlich.

Vor, während und seit Gründung des WBKollegs war und ist die Qualitätssicherung eine ständige Begleiterin aller Prozesse. Beispielhaft erwähnt seien hier die Anstrengungen, die Lehre an Centers und Graduate School stets auf dem neuesten Stand zu halten: Im April 2015 hob die Fakultät den Masterstudiengang "Antike Kulturen und Antikekonstruktionen" auf. Im Mai 2015 revidierte die Fakultät die Studienpläne für die Masterprogramme "Lateinamerikastudien" und "Religion in globaler Gegenwart" (alle CGS). Weitere Masterprogramme werden derzeit überarbeitet.

Im FS 2011 und im HS 2012 befragte das QSE-Team der Fakultät ihre BA- und den MA-Studierenden zum Übertritt ins MA-Studium nach Abschluss des BA-Studiums. Anlass war die Beobachtung, dass in den vorangegangenen Semestern die Übertrittsquote an unserer Fakultät signifikant tiefer lag als an anderen Fakultäten der Universität Bern. Die Umfrage bot den Studierenden auch die Gelegenheit, sich zu anderen Bereichen des Studiums zu äussern.

Befragung der MA-Studierenden im HS 2012

Im HS 2012 befragte das QSE-Team Masterstudierende der Fakultät zum Übertritt vom Bachelor- ins Masterstudium sowie zu ihrer allgemeinen Zufriedenheit mit dem Masterstudium. Insgesamt nahmen 175 Studierende an der Befragung teil (26% aller Masterstudierenden).

Befragung der BA-Studierenden im FS 2011:

Im FS 2011 befragte das QSE-Team Bachelorstudierende der Fakultät zu ihren Plänen für die Zeit nach dem BA-Abschluss. Die Umfrage richtete sich an BA-Studierende mit einem Major an der Phil.-hist. Fakultät, die mindestens vier Semester absolviert und im Major mindestens 60 ECTS Punkte erworben hatten.

Die Übertrittsquote lag im HS 2013 bei 72% und stieg damit innert dreier Jahre um fast 20%.