Philosophisch-historische Fakultät

Studienprogramme

Bachelor Kunstgeschichte

Eine breit gefächerte Ausbildung in allen Bereichen der Kunstgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart.


Das Bachelor-Studienprogramm ‚Kunstgeschichte’ Major beinhaltet eine umfassende kunstgeschichtliche Ausbildung in den vier Studienbereichen Ältere Kunstgeschichte, Kunstgeschichte der Neuzeit, Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart und Architekturgeschichte und Denkmalpflege.

Bachelor Kunstgeschichte
Joseph Beuys, Richtkräfte, Tafel Nr. 57, 1974-1975
Basisinformationen
Abschluss: Bachelor of Arts in Art History, Universität Bern
Umfang: 180 ECTS
Angebot:
  • Major Kunstgeschichte 120 ECTS

 

Angebot für andere Studiengänge:

  • Minor Kunstgeschichte 60 oder 30 ECTS
Kombinationsmöglichkeiten: mehrere
Studiendauer: 6 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Studienbeginn: Herbst- oder Frühjahrssemester

Das Bachelor-Studienprogramm ‚Kunstgeschichte’ ist in das Propädeutikum (im Regelfall das 1. und 2. Semester) und das Hauptstudium (im Regelfall 3. bis 6. Semester) gegliedert.

Das Propädeutikum beinhaltet vier Grundlagenmodule der Studienbereiche Ältere Kunstgeschichte, Kunstgeschichte der Neuzeit, Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart und Architektur geschichte und Denkmalpflege, die sich jeweils aus einer Vorlesung, einem Grundkurs und einem Proseminar zusammensetzen. Jedes Modul wird mit einer Leistungskontrolle abgeschlossen.

Das Hauptstudium beinhaltet vier Vertiefungsmodule der Studienbereiche Ältere Kunstgeschichte, Kunstgeschichte der Neuzeit, Kunstgeschichte der Moderne und Gegenwart und Architekturgeschichte und Denkmalpflege. Diese setzen sich jeweils aus einer Vorlesung und einem Proseminar zusammen. Hinzu kommt ein Hauptseminar, das den Bachelor-Abschluss vorbereitet und in dessen Rahmen Einblick in das Master-Studienprogramm gewährt wird. Jedes Modul wird mit einer Leistungskontrolle abgeschlossen.

In beiden Studienphasen sind jeweils Vorlesungen und Proseminare aus allen vier Studienbereichen (also jeweils mindestens ein Modul) zu belegen.

Exkursionen und Praktika dienen der empirischen Vertiefung der wissenschaftlichen Ausbildung.

Das Bachelor-Studienprogramm ‚Kunstgeschichte’ wird mit einer Bachelorarbeit und einer Fachprüfung zu dem in eigenständigem Studium erworbenem ‚Grundwissen Kunstgeschichte’ abgeschlossen.

Der Bachelor Studiengang Kunstgeschichte setzt sich aus dem Major zu 120 ECTS-Punkten und einem oder mehreren Minor im Umfang von 60 ECTS-Punkten zusammen.

Zum Major können alle an der Universität Bern im entsprechenden Umfang angebotenen Minor gewählt werden; nur die Wahl des Major und Minor in der selben Studienrichtung ist nicht zulässig.

Wenn anstelle eines 60-ECTS-Minor mehrere Minor gewählt werden, darf maximal einer davon aus dem Angebot der Philosophisch-historischen Fakultät gewählt werden. Von dieser Einschränkung ausgenommen ist der 30-ECTS-Minor Basis Antike.

Für alle Kombinationen gilt, dass Leistungskontrollen oder Module, die Bestandteil mehrerer Studienprogramme sind, nur an ein Studienprogramm angerechnet werden können.

Studienstrukturen
Major ECTS
Minor ECTS 
120  60 
120  30 + 30 
120  30 + 15 + 15 
120 15 + 15 + 15 + 15
Welche Minor Sie kombinieren können

Besondere Kenntnisse

keine

Sprachkenntnisse

Der Nachweis folgender Sprachkenntnisse ist bei der Anmeldung zum Bachelorstudienabschluss (Major und Minor) in Kunstgeschichte zu erbringen:

a) zwei moderne Fremdsprachen oder
b) Latein sowie eine moderne Fremdsprache

 
Für Fragen zur Bewerbung und Zulassung kontaktieren Sie die Abt. Zulassung, Immatrikulation und Beratung

Konsekutive Masterstudienprogramme

Folgende erfolgreich abgeschlossene Studienprogramme der Universität Bern berechtigen ohne Einstufung zum Eintritt in einen der folgenden Masterstudienprogramme:

Das Studium der Kunstgeschichte ermöglicht den Einstieg in eine Vielzahl von Berufen. Da sich die Zahl der Absolventen der Kunstgeschichte seit Mitte der 70er Jahre jedoch ständig erhöht hat, ist der Stellenmarkt eng begrenzt. Das Überangebot an Arbeitskräften erlaubt Arbeitgebern, zusätzliche Qualifikationen zu verlangen, die das Studium allein nicht vermitteln kann.

Studierende müssen daher schon während des Studiums berufspraktische Erfahrungen und entsprechende Zusatzkenntnisse erwerben. Zu den Bereichen, deren Kenntnis neben dem Fachwissen erwünscht ist, zählen vor allem EDV, Öffentlichkeitsarbeit, zusätzliche Fremdsprachen, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Pädagogik. Wer entsprechende Neigungen verspürt, sollte hier mit der Wahl von Nebenfächern, mit Praktika und mit Weiterbildung Schwerpunkte setzen.

Zusatzkenntnisse werden oft auch nach Abschluss des Studium weiter vertieft. Ein hoher Anteil der KunsthistorikerInnen beginnt dann eine weitere Ausbildung. Für manche Berufsziele, wie etwa Restaurator, Kunsthändler usw. sind eventuell zusätzliche Ausbildungsgänge notwendig. Auch viele der Erwerbstätigen bilden sich berufsbegleitend weiter. Hinzu kommt, dass besonders frei schaffende KunsthistorikerInnen oft in mehreren Bereichen tätig sind. Entsprechende Spezialisierungen legen oft das Fundament für die endgültige Berufswahl.