Lehrveranstaltungsevaluation

Dozierende können ihre Lehrveranstaltungen jedes Semester evaluieren. Dazu stehen standardisierte Instrumente zur Verfügung: eine freiwillige Zwischenevaluation, eine Schlussevaluation und eine Leistungskontrollevaluation. Diese Instrumente erlauben den Einbezug der Perspektive der Studierenden bei der Weiterentwicklung der Lehr-Lern-Szenarien, eine Identifikation von Stärken und Schwächen der Lehre und letztlich Qualitätssicherung. Das Rahmenkonzept zur Lehrveranstaltungsevaluation regelt die Verfahren. Das Vizerektorat Qualität und Nachhaltige Entwicklung organisiert die Schlussevaluation und die Evaluation der Leistungskontrollen gemeinsam mit der Fakultät. Für ausgezeichnet evaluierte Veranstaltungen vergibt die Fakultät in Anerkennung ausgezeichneter Leistungen in der Lehre das ALL-Diplom.

Zwischenevaluation

Die freiwillige Zwischenevaluation ist ein studentisches Feedback, das mit einem standardisierten Fragebogen eingeholt wird. Sie ist eine Dienstleistung der Verantwortlichen für die Evaluationen von Lehrveranstaltungen und Leistungskontrollen in der Abteilung QSE und wird im zentralen Evaluationssystem evasys durchgeführt. Die Zwischenevaluation erlaubt den Dozierenden in einer frühen Phase der Veranstaltung Meinungen und Anregungen der Studierenden einzuholen, um die Lehrveranstaltung dementsprechend bereits während des Semesters zu verbessern.

Leistungskontrollevaluation

Die Verantwortlichen für die Lehrveranstaltungsevaluation in der Abteilung Qualitätssicherung und -entwicklung im Zentralbereich organisiert die Leistungskontrollevaluation gemeinsam mit der Fakultät. Dafür steht ein standardisierter Fragebogen zur Verfügung. Das Rahmenkonzept für die Durchführung und Verwendung von Lehrveranstaltungsevaluationen an der Universität Bern sieht vor, dass 50% aller Leistungskontrollen regelmässig (mindestens alle 3 Jahre) evaluiert werden. Im Rahmen der QSE-Gremiumssitzungen werden die Resultate der Dreijahreszyklen diskutiert,und anschliessend der Fakultät präsentiert.