Philosophisch-historische Fakultät

Studienprogramme

Master Musikwissenschaft

In den Master-Studienprogrammen Musikwissenschaft vertiefen die Studierenden die im Bachelor-Studienprogramm erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. Im Vordergrund steht nun die selbständige Anwendung musikhistoriographischer Methoden auf klar umgrenzte und teilweise selbst gewählte Schwerpunkte. Das Studium bereitet dadurch vor auf Berufsfelder wie Musikjournalismus, Musikverlagswesen, Konzert- und Operndramaturgie, Konzertmanagement sowie Musikforschung und -lehre

Das Master-Studium ist sowohl im Major wie auch im Minor darauf ausgerichtet, den Studierenden die Möglichkeit zu einer eigenen wissenschaftlichen Profilbildung zu bieten. Die Vorlesungen und Seminare sind – nach individueller Schwerpunktsetzung – grösstenteils frei wählbar. Das Verfassen schriftlicher Arbeiten steht im Vordergrund, auch mit Blick auf die Masterarbeit, wird aber durch einen verstärkten Praxisbezug ergänzt. Das Studium bereitet dadurch vor auf Berufsfelder wie Musikjournalismus, Musikverlagswesen, Konzert- und Operndramaturgie, Konzertmanagement sowie Musikforschung und -lehre.
Zu Details der Studienorganisation und des Studienaufbaus siehe den Studienplan.


Basisinformationen
Abschluss: Master of Arts in Musicology, Universität Bern
Umfang: 120 ECTS
Angebot:
  • Major 90 ECTS


Angebot für andere Studiengänge:

  • Minor 30 ECTS
Kombinationsmöglichkeiten: mehrere
Studiendauer: 4 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Studienbeginn: Herbst- oder Frühjahrssemester

Das Studium der Musikwissenschaft hat zum Ziel,

  • die Studierenden zur selbständigen geistigen Auseinandersetzung mit Musik und ihrer Geschichte zu befähigen,
  • den Studierenden die zum systematischen Umgang mit musikalischen Quellen notwendigen philologischen, analytischen und terminologischen Fähigkeiten sowie das zur Arbeit mit anderen musikhistorischen Quellen notwendige methodische Handwerk zu vermitteln,
  • umfassende musikhistorische Kenntnisse zu vermitteln – unter besonderer Berücksichtigung der Geschichte des Musiktheaters, der sich das Institut für Musikwissenschaft der Universität Bern schwerpunktmässig widmet – und das Verständnis für historische, ästhetische und soziologische Zusammenhänge zu fördern.

Die Veranstaltungstypen Master-Seminar und Vorlesung sind drei inhaltlichen Studienschwerpunkten zugeordnet:

  • Musik vor 1600,
  • Musik nach 1600,
  • Kulturelle Anthropologie der Musik.

Der Master Studiengang Musikwissenschaft setzt sich aus dem Major zu 90 ECTS-Punkten und einem Minor zu 30 ECTS-Punkten zusammen.

Zum Major können alle an der Universität Bern im entsprechenden Umfang angebotenen Minor gewählt werden; nur die Wahl des Major und Minor in der selben Studienrichtung ist nicht zulässig.

Studienstruktur
Major ECTS
Minor ECTS 
90  30 
Welche Minor Sie kombinieren können

Individuelle Studienvoraussetzungen

Die folgenden Studienausweise berechtigen zur Zulassung zum Major Musikwissenschaft:

a) Bachelorabschluss der Universität Bern mit Major Musikwissenschaft
b) Bachelorabschluss einer Schweizer Universität mit Major Musikwissenschaft
c) Bachelor of Arts in Musicology (Major) oder ein ähnlich lautender Titel einer anerkannten ausländischen universitären Hochschule. Voraussetzung ist, dass die Gleichwertigkeit des jeweiligen Abschlusses mit dem Bachelor of Arts der Universität Bern anerkannt wird.
d) Bachelorabschluss einer anerkannten universitären Hochschule im Ausland in einer anderen Studienrichtung, sofern mit dem Erbringen von Zusatzleistungen von maximal 60 ECTS-Punkten die nötigen Voraussetzungen für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiums erworben werden. *
e) Bachelorabschluss mit Minor Musikwissenschaft der Universität Bern. Zusätzliche (und thematisch das bisherige Studium ergänzende) Leistungen im Gesamtvolumen von 39 ECTS-Punkten sind zu erbringen sowie eine zusätzliche schriftliche Arbeit Typ B (6 ECTS-Punkte) ist zu verfassen. Auf diese Weise wird der Differenzbetrag zwischen Bachelor Major (ohne Wahlbereich: 105 ECTS-Punkte) und Bachelor Minor (60 ECTS-Punkte) abgegolten und die fehlende Bachelorarbeit in Musikwissenschaft kompensiert (Auflagen) *
* Auflagen sind bis zum Masterabschluss zu erfüllen; Bedingungen sind vor der Zulassung zum Masterstudium zu erfüllen. Die entsprechenden ECTS-Punkte werden als Zusatzleistungen extracurricular im Diploma Supplement ausgewiesen.

Bitte konsultieren Sie die Studienvoraussetzungen für den Minor im Studienplan.

Der Bachelorabschluss darf nicht mehr als zehn Jahre zurückliegen. Begründete Ausnahmen sind möglich.

Sprachanforderungen

Vorausgesetzt werden Kenntnisse der englischen Sprache, die die fliessende Lektüre englischsprachiger Forschungsliteratur ermöglichen. Ebenfalls von grossem Vorteil sind Lateinkenntnisse; bei einer individuellen Schwerpunktsetzung im Bereich der Musikgeschichte vor 1600 oder im Bereich geistlicher Vokalmusik wird dringend empfohlen, die entsprechenden Kenntnisse gegebenenfalls mit Lateinkursen an der Universität zu erwerben. Erwünscht sind ausserdem Kenntnisse der französischen und italienischen Sprache, die das Verständnis einschlägiger Originaltexte sowie der Forschungsliteratur erlauben. 

 
Für Fragen zur Bewerbung und Zulassung kontaktieren Sie die Abt. Zulassung, Immatrikulation und Beratung

Bisherige UniBE Studierende

Beantragen Sie anlässlich der Erneuerung der Semestereinschreibung einen Studienprogrammwechsel auf den M A in Musicology, Universität Bern.
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Für Fragen zur Bewerbung und Zulassung kontaktieren Sie die Abt. Zulassung, Immatrikulation und Beratung.

Die beruflichen Möglichkeiten sind so vielfältig wie das Studium: Geschäftsführerin eines Orchesters, Redaktor der Programmhefte im Konzerthaus, Journalist am Radio oder bei der Tageszeitung, Regieassistentin oder Intendantin im Opernhaus, Dozent an der Musikhochschule, Professorin an der Universität, Bibliothekar, Archivarin, Lektor im Verlag, Herausgeberin von Notenausgaben. Studium und Berufswahl verlangen Flexibilität und Eigeninitiative. Aber wer ein bisschen Durchhaltewillen aufbringt, hat trotz allem gute Chancen auf dem sich rasch verändernden Arbeitsmarkt. Und noch bessere Aussichten auf Spass an einer Arbeit, die immer wieder überraschende Einsichten ermöglicht.