Philosophisch-historische Fakultät

Finanzielle Unterstützung

Feldspesen

Kostenbeiträge an Spesen für Feldarbeiten

I. Zweck

Die Fördermittel decken Spesen Studierender und Postdoktorierender bei Feldarbeiten in auswärtigen Museen, Archiven oder Bibliotheken. Die Arbeiten fallen an für Masterarbeiten, Dissertationen oder Forschungsprojekte Postdoktorierender.

 II. Richtlinien

  1. Die Kommission fördert Masterstudierende maximal während zwei Jahren, Doktorierende und auf Kantonsmitteln angestellte Postdoktorierende maximal während vier Jahren.
  2. Die Kommission fördert Masterstudierende mit maximal CHF 2'200, Doktorierende und Postdoktorierende mit maximal CHF 4'000.-
  3. Die Kommission kann bewilligte Spesen ganz oder teilweise vergüten. Sie tritt nur auf Gesuche ein, die mindestens Fr. 150.- beantragen.
  4. Die Kommission entschädigt nur bereits erfolgte Auslagen gegen Vorlage der Belege (Zug- und Flugtickets, Hotelquittungen, Mietverträge etc.).
  5. Aus Drittmitteln finanzierte Projekte haben keinen Anspruch auf Entschädigung. Die Kommission kann diese ausnahmsweise fördern, sofern sich auf Grund bei der Projektplanung nicht vorhersehbarer Umstände Feldforschungs-Notwendigkeiten ergeben haben, die vom Budget nicht gedeckt sind. Wir bitten in solchen Fällen um eine kurze Erklärung der/des Projektleitenden.

Von Nachfragen nach Überweisung der Gelder bitten wir abzusehen. Die Überweisung erfolgt üblicherweise spätestens zwei Monate nach dem Eingabetermin.

III. Organisatorisches

Die Feldspesenkommission besteht aus bis zu sieben vom Fakultätskollegium gewählten Mitgliedern, darunter eine Präsidentin oder ein Präsident und drei Ständevertretungen.

Anträge müssen bis zum 15. April und 15. November in elektronischer Form am Dekanat eingehen. Kosten für zu diesem Zeitpunkt noch laufende oder erst danach erfolgende Forschungsaufenthalte können im folgenden Semester erneut eingereicht werden (splitting). Der Antrag sollte etwa zwei Seiten umfassen und muss enthalten:

  • einen Projektbeschrieb (Thema, Fragestellung, Methode und Thesen)
  • eine Auflistung der als beitragsberechtigt anerkannten Spesen
  • eine Begründung des Gesuchs (Wahl und Erwartungen an den Forschungsstandort).
  • die Belege der vergütbaren Spesen müssen dem Antrag in elektronischer Form beigelegt werden. Kein Beleg = keine Rückerstattung!

Die Feldspesenkommission tagt im Mai und im Dezember. Antragsteller*innen können zur Vorstellung ihres Projektes geladen werden, wenn mindestens ein Kommissionsmitglied dies wünscht. Die Kommission teilt den Antragstellenden ihre Entscheidung unmittelbar nach der Sitzung mit.

 

IV. Vergütbare Spesen

Reisekosten

  • Bahnbilletts 2. Klasse. Die Fahrten können an ein Generalabonnement angerechnet werden (bitte reichen Sie eine Liste der Fahrten ein, Rückerstattung basiert auf Halbtax-Kosten).
  • Fahrspesen für PKW bis zu max. den Kosten der entsprechenden Bahnbilletts
  • Flugtickets werden in der Regel nach Massgabe der günstigsten marktüblichen Tarife entschädigt

Unterkunft

Effektive Kosten gegen Belege bis zu einer Höchstgrenze von Fr. 60.- pro Nacht. Höhere Kosten können begründet und nach Lage der Haushaltsmittel genehmigt werden. Belege sind zu erbringen durch Quittungen oder wo dies nicht möglich ist durch unterzeichnete Kostenaufstellungen. Die Unterkunftsentschädigung wird ausschliesslich für das Übernachten und nicht als Tagesentschädigung bezahlt.

Verpflegung: Die Kommission entschädigt keine Ausgaben für Verpflegung.

Ausserordentliche Spesen: Müssen speziell begründet sein und erhalten zweite Priorität.

V. Besondere Bemerkungen

 Der Feldspesenfonds fördert keine reglementarisch geforderten Auslandaufenthalte.